Grundstein für ein Rahmenhaus - REMONTNIK.PRO

Grundstein für ein Rahmenhaus

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Rahmen-Plattenhäuser existieren seit mehr als 200 Jahren. Ursprünglich war dieser Typ von Wohngebäuden für die Unterbringung von Auswanderern gedacht. Mit der Zeit entwickelte sich die Technologie des Rahmengebäudes weiter und führte zu einer ganzen Branche in der Baustoffindustrie.

Besonders weit verbreitet sind solche Konstruktionen in Skandinavien und Nordamerika. In diesen Ländern machen Rahmenhäuser 80 % aller privaten Wohngebäude aus.

Rahmenhäuser zeichnen sich durch Leichtigkeit und schnelle Montage aus. Außerdem sind sie günstiger als Holzständerhäuser oder Blockhäuser. Der geringere Preis resultiert aus der geringeren Holzmenge, die beim Bau verwendet wird. Solche Häuser werden auf Sand, in felsiger Gegend oder sogar unter Permafrost-Bedingungen errichtet.

Wahl des Fundaments für ein Rahmenhaus

Die Wände eines Rahmenhauses sind unter den leichtesten, sie wiegen um ein Vielfaches weniger als Ziegelwände. Daher wird für solche Bauwerke niemals ein Tiefgründungsfundament verwendet. Dies wäre ineffizient, da die Tragfähigkeit des Fundaments nur zu 10–20 % genutzt würde.

Für leichte Rahmenkonstruktionen eignen sich einfache, flache Fundamente hervorragend. Ihre Errichtung ermöglicht eine deutliche Reduzierung der Baukosten.

Stabilität und Haltbarkeit eines Gebäudes beginnen mit dem Fundament. Daher erfolgt vor der Fundamentgründung immer eine ingenieurtechnische Arbeit. Fachleute führen alle notwendigen Berechnungen durch, bevor die eigentliche Arbeit beginnt.

Arten von Fundamenten für Rahmenhäuser

  • Plattenfundament. Diese Art der Grundlage ist eine flache Tragfläche, die die gesamte Struktur trägt. Die Platte kann gerastert (auf einer Sandunterlage) oder massiv (aus Stahlbeton) sein. Plattenfundamente werden üblicherweise auf Sandböden oder frostempfindlichen Böden verlegt. Das Raster des Fundamentplatten wird durch Verbindungen der querliegenden Betonbalken sicher verklebt, was der Konstruktion eine hohe Steifigkeit verleiht. Bei schwachen Böden mit unregelmäßiger Struktur und hohem Grundwasseranteil ist dieser Fundamenttyp die optimale Lösung. Platten- oder schwimmende Fundamente eignen sich hervorragend für rutschige Böden und können Rahmenkonstruktionen jeglicher Masse tragen.
  • Streifenfundament. Dies ist der stabilste und universellste, daher auch beliebteste Typ des Fundaments. Zu den Vorteilen gehört die Möglichkeit, Gebäude jeder Konfiguration darauf zu errichten. Für die Errichtung von Streifenfundamenten werden meist vorgefertigte Betonstreifen verwendet, was die Bauzeit deutlich verkürzt. Zur Isolation werden in die Hohlräume der Betonblöcke Klinker oder Basaltwolle eingelegt.
  • Pfahlfundament. Diese Art der Grundlage hat sich aufgrund ihrer Einfachheit und Wirtschaftlichkeit weit verbreitet. Die hohe Arbeitsintensität wird durch die Zuverlässigkeit und Stabilität des zukünftigen Gebäudes mehr als kompensiert. Diese Art der Stützkonstruktion eignet sich besonders gut für Bauten auf felsigen, bergigen, lehmigen oder frostempfindlichen Böden. Ein einziger Nachteil besteht darin, dass ein Sockel zusätzlich erforderlich ist. Der Sockel ist eine Struktur, die den Spalt zwischen Fundament und Außenwänden abdeckt. Seine Höhe beträgt üblicherweise 50–70 cm. Die Hauptaufgabe des Sockels besteht darin, die obere Teil des Fundaments vor Feuchtigkeit zu schützen, die von den Wänden abfließt.
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