Technologie zur Reparatur von Dächern aus Weichmaterial - REMONTNIK.PRO

Technologie zur Reparatur von Dächern aus Weichmaterial

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Das Dach eines Gebäudes ist einer der schönsten, aber auch anspruchsvollsten Elemente, das ständige Aufsicht und Pflege erfordert. Unabhängig von der Jahreszeit bringt jeder Sommer eine potenzielle Belastung und mögliche Gefahr für die Dachdeckung mit sich. Egal, welcher Typ oder Zweck das Gebäude hat – in jeder Konstruktion gibt es eine Achillesferse.

In diesem Artikel beleuchten wir Fragen zur richtigen Nutzung und Pflege von Dächern aus Weichmaterial und beschreiben die Reparaturtechnologie für die wasserdichte Decke.

Materialien zur Reparatur von Dächern aus Weichmaterial

Der Hauptmaterialien für die vollständige oder teilweise Rekonstruktion von rollenförmigen Dächern aus Weichmaterial ist eine bituminaufgeklebte Membran, die aus SBS-modifizierten Polymeren hergestellt wird. Die Montageart für solche Materialien auf horizontalen Dachflächen ist Klebebindung. Bei Erwärmung mit einer Propanflamme bei etwa 600 °C weichen die Polymere auf und zeigen eine ausgezeichnete Haftung an der Unterlage. Nach dem Abkühlen ist die Decke sicher an der Deckenplatte oder der alten Dachfläche befestigt.

Die wichtigste Voraussetzung für die Arbeit mit aufgeklebten Materialien ist eine positive Lufttemperatur, da die meisten bitumigen Membranen nur unter solchen Bedingungen verklebt werden können.

Bei bestimmten Untergründen ist vor dem Verkleben der Wasserabdichtung ein bituminöses Primer notwendig, das die Haftung der Unterlage verbessert. Diese dicke, sämige Flüssigkeit kann mit einem Roller oder Pinsel aufgetragen werden.

Typische Probleme bei Weichdächern

Die beste Reparatur ist die, die rechtzeitig durchgeführt wird. Einfacher ist es, kleine Mängel und Beschädigungen der Dachdeckung zu beheben, als die Hälfte des Daches abzubauen, um eine Undichtigkeit zu finden. Um die Umfang der Reparaturmaßnahmen richtig einzuschätzen, ist eine regelmäßige Kontrolle der Dachfläche erforderlich, um typische Schäden für einen bestimmten Gebäudetyp zu erkennen.

Je nach Nutzung des Gebäudes können die empfindlichen Stellen, die der Membranschädigung ausgesetzt sind, variieren.

  • Wohnhäuser mit mehreren Etagen.

Die Mieter von Mehrfamilienhäusern nutzen das Dach oft für die Installation von Antennen, während die Bewohner der oberen Etagen auch für die Installation von Klimaanlagen und Lüftungssystemen nutzen. Auf Dächern befinden sich Ausgänge zu Aufzugschächten, betreute Abschnitte von Schornsteinen, Sanitäranlagen usw. Aus diesem Grund steigen oft Pflegepersonal und Mitarbeiter kommunaler Dienste auf das Dach, um im Winter Schnee und Eis zu entfernen.

Leider bemüht sich niemand aus der oben genannten Gruppe von Besuchern flacher Dächer um die Integrität der wasserdichten Decke. Bei Inspektionen ist besondere Aufmerksamkeit auf den Zustand von Parapet, vertikale Ausläufe der wasserdichten Decke, Bereiche um neu installierte Geräte, Gehwege, auf denen das Pflegepersonal unterwegs ist, usw. zu richten.

Alle diese Bereiche müssen auf Schäden und Risse überprüft werden, durch die Feuchtigkeit eindringen kann, gefriert und weiteres Versagen der Isolierung verursacht, was zu einem Durchfrieren des Daches führen kann.

Bei der Rekonstruktion des Daches können spezielle Sockel oder Podeste für besonders schwere Konstruktionen (z. B. Werbeplakate) vorgesehen werden, sowie die vertikalen Abschnitte mit zusätzlichen Schichten des Isolationsmaterials verstärkt werden.

  • Industrieanlagen.

Die Hauptkomplexität bei Industriegebäuden (Lagerhallen, Produktionsstätten) liegt in der Abwesenheit oder unsachgemäßen Nutzung des Abwasser- oder Regenwasserableitungssystems auf dem Dach. Aufgrund schlechter oder gar nicht vorhandener Abwasserabführung bilden sich im Herbst und Frühjahr Eis, das mechanisch entfernt wird und irreparable Schäden am Isolationsmaterial verursacht.

Bei solchen Dächern wird in der Regel eine vollständige Rekonstruktion der Isolierung durch Einlegen einer neuen Schicht bituminösen Materials über das alte, beschädigte Material durchgeführt. Ein weiterer entscheidender Faktor für eine lange, wartungsfreie Nutzung des Dachmaterials ist die zeitnahe Schulung aller Mitarbeiter, die auf dem Dach arbeiten, hinsichtlich zulässiger Handlungen auf der bituminösen Membran.

Witterungsbedingte Probleme bei der Isolierung von Weichdächern

Im Frühjahr wird empfohlen, das Dach zu überprüfen auf Luftblasen, die Qualität der Verbindung zwischen benachbarten Folien, die Dichtigkeit der Isolierung von Dehnungs- und Ablaufrohren des Regenwasserableitungssystems.

Bei sommerlicher Hitze ist besondere Aufmerksamkeit auf die Bildung von Mikrorissen bei hoher Temperaturerhitzung des Bitumens erforderlich. Das Material muss gleichmäßig über die Fläche und die Parapete verteilt sein, ohne Stellen mit erhöhtem Oberflächenspannung, die das Risiko einer Rissbildung erhöhen.

Im Herbst ist es ratsam, die Funktion der Abwasserleitungen sorgfältig zu überwachen und die Kanäle sowie Ablaufrohre rechtzeitig von abgefallenen Blättern zu reinigen. Die beste Lösung ist die Installation spezieller Filter an Dehnungs- und Ablaufrohren.

Im Winter, wenn die Höhe des Parapets dies zulässt, sollte das Dach rechtzeitig vom Schnee befreit werden, aber nicht bis auf die Oberfläche, sondern mit einem 2–4 cm dicken Schnee-Deckmantel, der keine signifikante Belastung darstellt, aber die Isolierung vor Beschädigung durch Schaufel oder Schaber schützt.

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