Selbstreparatur von Parkettböden - REMONTNIK.PRO

Selbstreparatur von Parkettböden

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Laut Statistik installieren 80 % der wohlhabenden Bevölkerung Parkett in ihre Wohnungen. Finanzielle Stabilität beeinflusst die Wahl teurer, hochwertiger und robuster Materialien. Der Holztyp, aus dem das Parkett hergestellt wird, hat den größten Einfluss auf die Kosten.

Typischerweise handelt es sich dabei um Eiche, Esche, Buche und andere wertvolle Holzarten. Außerdem ist der Produktionsprozess selbst – insbesondere Energie- und Trocknungsanlagen – kostspielig.

Auf dem Markt gebrauchter Wohnungen wurden auch Häuser aus der Sowjetzeit mit Parkett ausgelegt, allerdings war es oft einfach, massiv und von geringerer Qualität. Aufgrund der langen Nutzungsdauer führte die Abnutzung zu intensiven Bemühungen um die Wiederherstellung.

Beim Reparaturversuch sollte realistisch bewertet werden, welches Ergebnis erwartet werden kann. Wenn ein alter Parkettboden aus dünnen Platten bestand, die sich über Jahre verschlechtert haben, ist eine Reparatur sinnlos. Auch völlig neue, aber beschädigte Parkettböden erfordern gegebenenfalls eine Rekonstruktion.

Die Abnutzung hängt von Faktoren wie Feuchtigkeit, Temperatur und Bewegung ab. Bei hoher Feuchtigkeit während der Verlegung entstehen zwischen den Platten im Trockenprozess Risse. Geringe Deformationen können mit Kitt ausgeglichen werden, aber große Risse erfordern eine vollständige Neuverlegung.

Eigenständige Beseitigung von Parkettfugen

Um Fugen zwischen Parkettplatten zu schließen, können dünne Holzleisten verwendet werden. Zuerst werden die Fugen von Staub und Schmutz gereinigt, dann mit einem Spachtel Kitt aufgetragen. Nach vollständiger Aushärtung werden die Fugen mit feinem Schleifpapier oder einer Meißel abgerundet.

Alternativ kann eine spezielle Mischung aus gesiebten Holzspänen und viskosem Öl-Lack verwendet werden. Auch eine Mischung aus Holzspänen und Epoxidharz eignet sich gut als Füllstoff.

Typischerweise verziehen sich Parkettplatten durch ungünstige Bedingungen wie hohe Feuchtigkeit oder Temperatur. Wenn eine Platte verbogen oder gerissen ist, muss sie durch eine neue ersetzt werden, wobei ein dichter Papierboden darunter gelegt wird. Neue Platten dürfen nicht feucht sein, da sonst nach dem Trocknen neue Fugen entstehen.

Die Platte sollte mit dünnen Nageln ohne Kopf befestigt werden, die unter einem leichten Winkel in die Nut eingeschlagen werden. Beim Auswählen der Platte sollte deren Höhe kontrolliert werden – sie sollte etwa 1 mm über dem Bodenniveau liegen, um eine weitere Bearbeitung wie Schleifen oder Raspeln zu ermöglichen.

Schleifen des Parketts

Um eine effektivere Bearbeitung von Eichenparkett zu erreichen, sollte die Oberfläche mit einem feuchten Tuch abgewischt werden, da nasses Holz besser schneidbar ist. Nach der Reparatur wird die Fläche geschliffen, um eine perfekte Ebenheit zu erreichen. Wenn nachher noch Fasern verbleiben, werden sie mit Schleifpapier entfernt. Zum Schluss wird das Parkett mit einer Kittmasse behandelt und sorgfältig poliert.

Ein erneutes Schleifen alter Parkettböden birgt ein hohes Risiko der Verschlechterung der Qualität, da bei wiederholten Schleifvorgängen die Dicke abnimmt und die Oberfläche fast bis zur Nut abgeschliffen wird. Dadurch kann das Parkett zerfallen.

Zum Abschluss wird ein Lackschutz aufgetragen.

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