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Bodenvergleich für Fliesen

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Da der Boden einer der am meisten beanspruchten Bereiche eines Raums ist, muss er eben, stabil und den hohen Anforderungen an Schalldämmung und Hygiene entsprechen. In modernen Plattenhäusern, wo Höhenunterschiede auf Deckenplatten bis zu 10–12 cm betragen können, ist die Bodenvergleichung einer der wichtigsten Schritte vor der Verlegung jeder Oberfläche, einschließlich Fliesen. In der Bauindustrie wird dieser Prozess „Stützschicht“ genannt.

Da der Boden einer der am meisten beanspruchten Bereiche eines Raums ist, muss er eben, stabil und den hohen Anforderungen an Schalldämmung und Hygiene entsprechen. In modernen Plattenhäusern, wo Höhenunterschiede auf Deckenplatten bis zu 10–12 cm betragen können, ist die Bodenvergleichung einer der wichtigsten Schritte vor der Verlegung jeder Oberfläche, einschließlich Fliesen.

In der Bauindustrie wird dieser Prozess „Stützschicht“ genannt. Er erfordert nicht nur eine fachmännische Durchführung, sondern auch eine sorgfältige Auswahl hochwertiger Materialien. Selbst geringfügige Unebenheiten wirken sich negativ auf die Qualität der Fliesenbeläge aus und verkürzen deren Lebensdauer deutlich. In solchen Fällen kann eine Nacharbeit der Stützschicht erforderlich werden, was den Abbruch des gesamten Bodens und somit hohe Kosten verursacht.

Grundierung der Bodenfläche

Als Untergrund werden in der Regel Bauplatten verwendet, deren Oberfläche verschiedene Vertiefungen, Erhebungen und sogar herausragende Stahlstäbe aufweist. Nach Beseitigung aller hervorstehenden Mängel wird die Oberfläche sorgfältig von Schmutz und Staub gereinigt, und es folgt die Versiegelung vorhandener Risse, die zum Durchtritt des Stützschichtmaterials führen könnten.

Die Markierung des zukünftigen Belagniveaus ist der nächste Schritt bei der Vorbereitung der Oberfläche. Dies kann auf verschiedene Weise erfolgen, z. B. mit einem Baustellenwasserwaage, bestehend aus zwei miteinander verbundenen Kolben mit speziellen Markierungen. Eine der Kolben wird in einer Ecke des Raums platziert, um das Niveau festzulegen, die andere wird entlang des gesamten Umfangs bewegt, um Markierungen an den Wänden zu erzeugen. Um sicherzustellen, dass Fliesen im Laufe der Zeit ihre Eigenschaften behalten, sollte die Dicke der Stützschicht mindestens 30 mm betragen.

Nach der Niveaumarkierung muss die Bodenfläche mit einer speziellen wasserundurchlässigen Mischung für Betonplatten grundiert werden. Die Vernachlässigung dieser Maßnahme kann zu Rissen im Boden führen, besonders bei dünneren Stützschichten.

Erst danach kann man mit der Flächenvergleichung für Fliesen beginnen. Dazu werden in der Regel spezielle Trockenmischungen oder Zement-Sand-Massen verwendet. In seltenen Fällen werden Materialien wie Spanplatten, Spanplatten oder Gipsfaserplatten eingesetzt.

Verwendung von trockenen Baumischungen zur Bodenvergleichung

Trockene Baumischungen haben eine spezielle Zusammensetzung und bilden nach der Vermischung mit Wasser eine gut fließende Masse, die Unebenheiten der Oberfläche leicht ausgleicht. Feiner Sand und schrumpffreie Zemente, die in die Mischung eingehen, bieten eine Reihe von Vorteilen. Eine solche Oberfläche trocknet schnell, ist sehr stabil und weist eine perfekte Glätte auf.

Trockene Baumischungen gibt es in zwei Arten: für die erste Verarbeitung und für die Endbearbeitung. Die erste Gruppe wird für die Herstellung einer Grundschicht verwendet und besteht aus Füllstoffen großer Korngröße. Die zweite Art, dank ihrer feinen Struktur, verteilt sich gleichmäßig über den Boden und sorgt für eine perfekt ebene Oberfläche.

Zusätzlich kann die Stützschicht mit einem Endvergleichsmittel behandelt werden. Diese Flüssigkeit hat eine sehr flüssige Konsistenz und wird in einer Dicke von mehreren Millimetern aufgetragen.

Zement-Sand-Stützschicht

Diese Art der Mischung kann fertig gekauft oder selbst hergestellt werden: aus drei Teilen Sand, einem Teil Zement und einem halben Teil Wasser. Bevor die Zementmasse aufgebracht wird, werden spezielle Holz- oder Metallleisten, sogenannte „Mauer“ genannt, am Boden installiert. Die erste Leiste sollte mindestens 30 cm von der Wand entfernt sein, die folgenden etwa zwei Meter voneinander entfernt.

Die Zementmasse wird mit einem Abziehstab ausgerichtet. Nach etwa einem Tag, wenn die Stützschicht ausreichend gehärtet ist, werden die Leisten entfernt, die Lücken verfüllt und alle Unebenheiten abgeschliffen. Danach wird die gesamte Oberfläche mit einem speziellen Holzpolierwerkzeug bearbeitet.

Um Risse in der Zement-Stützschicht zu vermeiden, muss sie täglich mit Wasser befeuchtet oder mit Polyethylen abgedeckt werden. Es wird empfohlen, eine starke Luftzirkulation zu vermeiden, weshalb alle Fenster und Türen im Raum geschlossen bleiben sollten. Die Fliesenverlegung kann nach 20–28 Tagen beginnen, wenn die Stützschicht vollständig getrocknet und maximal stabil ist.

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