Wie man einen Rasen auf dem eigenen Grundstück richtig anlegt - REMONTNIK.PRO

Wie man einen Rasen auf dem eigenen Grundstück richtig anlegt

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Ein respektabler Außenbereich eines Landhauses, Einfamilienhauses oder einer Villa ist ohne Garten mit einer Vielzahl von Gartenzweigen, Ziersträuchern und einem ordentlichen grünen Rasen kaum vorstellbar. Die Planung der Beete und die anschließende Pflege des Rasens ist eine verantwortungsvolle und arbeitsintensive Aufgabe, daher ist es unerlässlich, bestimmte Regeln zu kennen, um diese Aufgabe erfolgreich zu bewältigen. Wann soll man einen Rasen anlegen Die beste Zeit für die Aussaat von Pflanzen, einschließlich Rasenkräutern, ist der Frühling.

Ein respektabler Außenbereich eines Landhauses, Einfamilienhauses oder einer Villa ist ohne Garten mit einer Vielzahl von Gartenzweigen, Ziersträuchern und einem ordentlichen grünen Rasen kaum vorstellbar. Die Planung der Beete und die anschließende Pflege des Rasens ist eine verantwortungsvolle und arbeitsintensive Aufgabe, daher ist es unerlässlich, bestimmte Regeln zu kennen, um diese Aufgabe erfolgreich zu bewältigen.

Wann soll man einen Rasen anlegen

Die beste Zeit für die Aussaat von Pflanzen, einschließlich Rasenkräutern, ist der Frühling. Das ist durchaus logisch, da die Wetterbedingungen die schnelle Keimung der Samen begünstigen, und innerhalb kurzer Zeit wird der Boden von einem dichten Teppich aus jungem, leuchtend grünem Gras bedeckt sein.

Der Sommer ist ebenfalls eine hervorragende Zeit für die Aussaat. Allerdings sollte man an die heißen und trockenen Bedingungen des Sommers denken, die die Keimung der Samen verlangsamen können. Daher ist eine regelmäßige und richtige Befeuchtung des Bodens in diesem Fall unbedingt erforderlich.

Beim Herbstsaat ist der Zeitpunkt besonders wichtig, damit das junge Gras mindestens 10 cm wächst. Das ist sehr wichtig, da sonst die noch nicht ausgereiften Pflanzen die Winterkälte nicht überstehen können, und im Frühjahr anstelle eines schönen Rasens sehen Sie nur eine trostlose, nackte Erde. Dafür ist bei Herbstsaat kein zusätzliches Gießen notwendig, was eindeutiger Vorteil gegenüber der Sommersaat ist.

Vorbereitungsarbeiten für die Rasenanlage

Zunächst muss ein geeigneter Ort für den Rasen gewählt werden, der von Abfällen und Steinen befreit wird, überflüssige Bäume und Sträucher entfernt werden, und die Oberfläche so genau wie möglich ausgerichtet wird. Wenn der geplante Rasen große Pflanzen vorsieht, müssen diese unbedingt mit speziellen chemischen Mitteln behandelt und mit Düngemitteln versorgt werden.

Der nächste wichtige Schritt bei der Rasenplanung ist die Anlage einer Drainageschicht im Boden. Als Drainagematerial können grober Kies, gebrochener Ziegel oder Schotter verwendet werden. Das ausgewählte Material wird gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt, die für die Aussaat vorbereitet wurde, mit einer Dicke von mindestens 15 cm. Danach wird eine 10 cm dicke Sandschicht aufgebracht und fest verdichtet mit einem schweren Walzen, die eine Masse von mindestens 100 kg haben.

Der letzte Schritt bei der Vorbereitung ist die Anlage einer Fruchtbarkeitsschicht. Wenn Ihr gewünschter Rasen nicht zu den komplexesten Parterre-Typen gehört, reichen 15 cm Fruchtbarkeitsschicht aus.

Je nach Bodenart ist eine zusätzliche Bearbeitung erforderlich. Wenn der Boden sandig ist, empfiehlt es sich, ihn vor der Aussaat mit Torf anzureichern. Bei zu hohem Lehmgehalt werden Sandzusätze verwendet. Danach muss der Boden erneut fest verdichtet werden und mit Düngemitteln versorgt werden. Bei Frühjahrsaussaat werden komplexen Stickstoffdünger verwendet, bei Herbstsaat dagegen Phosphat-Potash-Dünger.

Ideal ist es, die Vorbereitungsarbeiten rechtzeitig vorher durchzuführen, damit der Boden sich anpassen kann, also einige Monate unbehandelt bleibt. Außerdem können Sie während dieser Zeit die Fläche genau untersuchen und mögliche Fehler wie Unebenheiten, wahrscheinliche Standorte für Unkraut und Moos erkennen und korrigieren.

Aussaat von Grasmischungen

Nach Abschluss aller notwendigen Vorbereitungsarbeiten und Auswahl des optimalen Zeitpunkts für die Aussaat können Sie nun direkt mit der Aussaat der fertigen Grasmischungen beginnen. Dazu empfiehlt sich eine trockene, windstille Witterung, damit die Samen nicht durch die Luft verweht werden, sondern gleichmäßig auf dem Boden liegen.

Spezielle Werkzeuge – Saatmaschinen – vereinfachen den Aussauprozess deutlich. Falls Sie jedoch keine solche Ausrüstung haben, können Sie den Rasen auch mit der traditionellen Methode per Hand aussäen.

Die Aussaat beginnt entlang der Längslinien, die den Rasen in Abschnitte teilen. Danach wird der Vorgang wiederholt, diesmal jedoch entlang der Querlinien. Diese Methode sorgt für eine maximale Gleichmäßigkeit der Samenverteilung auf der Bodenoberfläche und damit für eine gleichmäßige Keimung des Grases.

Nach der Aussaat müssen die Samen leicht in den Boden gedrückt werden. Dieser Arbeitsschritt erfolgt mit herkömmlichen Gartengabeln. Wichtig ist, den Boden sehr vorsichtig aufzulockern, um die Gleichmäßigkeit der Aussaat nicht zu stören.

Sobald alle Arbeiten zur Rasenanlage abgeschlossen sind, ist eine korrekte Bewässerung der Samen notwendig, um eine schnelle Keimung zu gewährleisten. Die Häufigkeit der Bewässerung hängt natürlich von der Jahreszeit ab. Daher sollte im Frühjahr und Herbst seltener bewässert werden, während im Sommer häufiger und reichlicher bewässert werden muss. Außerdem ist darauf zu achten, dass der Boden nicht zu nass wird, aber gleichzeitig die Bodenschicht mindestens 6–10 cm tief getränkt wird.

Mit korrekter Durchführung aller Vorbereitungsarbeiten, angemessener Düngung und sorgfältiger Pflege verwandelt sich innerhalb kurzer Zeit ein bisher leeres Grundstück in einen wunderschönen Rasen, der Sie mit seiner lebendigen, farbenfrohen und ordentlichen Grünfläche erfreut.

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