6 Fehler bei der Organisation des Kleiderschranks, die Sie nicht wiederholen sollten
Diese Fehler machen den Kleiderschrank unpraktisch, unordentlich und dunkel.
Ein gut organisiertes Garderobensystem geht nicht nur um Ordnung, sondern auch um Komfort: Es ist wichtig, dass die benötigten Kleidungsstücke leicht zugänglich sind und dass das Zimmer nicht wie ein Lager aussieht. Doch selbst mit einem guten Budget ist es leicht, Fehler zu machen, die den Gesamteindruck ruinieren können. Falsch gewählte Halterungen, eine unglückliche Raumaufteilung oder mangelnde Beleuchtung machen einen separaten Garderobenbereich schnell nutzlos.
Fehler werden erst nach dem Einzug offensichtlich, wenn die Nutzung des Raumes unbequem wird und eine Neuorganisation zu kostspielig erscheint. Um solchen unangenehmen Situationen vorzubeugen, ist es besser, diese Fehler im Voraus zu berücksichtigen.
Nicht genug Platz für lange Kleidungsstücke
Viele vergessen, einen separaten Bereich für lange Kleidungsstücke wie Mäntel, bodenlange Kleider oder Umhänge vorzusehen. Infolgedessen müssen diese entweder gefaltet werden – was ihre Form beeinträchtigt – oder aufgehängt werden, wobei sie dann bis zum Boden herunterhängen.
In dem Projekt des Designstudios Zdes ist ein spezieller Bereich für lange Kleidungsstücke vorhanden. Dort verknittern sich die Sachen nicht und hängen auch nicht bis zum Boden herunter.
Die minimale Höhe eines solchen Bereichs sollte etwa 150 cm betragen. Planen Sie diesen Bereich am besten von Anfang an ein – selbst wenn Sie derzeit nur einen Umhang besitzen: Garderoben wachsen mit der Zeit, und eine Neuorganisation wäre dann teurer.
Fehlende geschlossene Aufbewahrungsmöglichkeiten
Offene Regale sehen in Renderbildern zwar schön aus, aber in der Realität füllen sie sich schnell und erzeugen ein visuelles Chaos. Unterwäsche, kleine Accessoires und Socken eignen sich besser für Schubladen.
In Lena Buzinas Design bieten herausziehbare Schubladen eine geschlossene Aufbewahrung – alles bleibt an seinem Platz und es entsteht kein Durcheinander.
Falls keine geschlossenen Aufbewahrungsmöglichkeiten vorhanden sind, wirkt der Garderobenbereich immer unordentlich. Ein oder zwei tiefe Schubladen lösen mehrere Probleme auf einmal.
Unzureichende Beleuchtung
Düstere Beleuchtung verwandelt den Garderoben in einen dunklen Lagerraum. Einfach eine Glühbirne aufzuhängen reicht nicht aus – die Beleuchtung muss gleichmäßig und schattenfrei sein. Die ideale Lösung ist eine Kombination aus Deckenbeleuchtung und integrierter Beleuchtung in bestimmten Bereichen.
In dem von Eugen Shevchenko und Oxana Zavarzina entworfenen Garderobenbereich sorgt selbst warme Beleuchtung für ein angenehmes und komfortables Umfeld.
Gute Beleuchtung ist besonders im Spiegelbereich wichtig. Andernfalls wird das Anlegen von Make-up, das Auswählen von Accessoires oder sogar das Aussuchen eines Hemdes zu einer Herausforderung.
Schwache Hänger und instabile Regale
Auch wenn man beim Kauf der Halterungen sparen möchte, sind sie tatsächlich der schwächste Teil eines Garderobensystems. Die Regale müssen das Gewicht von Jacken und Kleidungsstücken aus dicken Stoffen tragen – ohne unter dem ersten Kleidungsstück nachzugeben.
In Anastasia Potapovas Projekt sind die Regale sicher befestigt – alles ist eben und für den täglichen Gebrauch konzipiert.
Es ist besser, einmal eine zuverlässige Konstruktion zu kaufen, als später die Oberbekleidung hochheben und alles wieder neu anbringen zu müssen. Dies gilt insbesondere für Eckenregale, bei denen die Belastung schneller zunimmt.
Fehlende Einteilung nach Kleidungsarten
In Yana Volkovas Garderobenbereich ist die Einteilung bis ins kleinste Detail durchdacht – Alltagskleidung, saisonale Kleidung und Geschäftskleidung befinden sich in separaten Bereichen.
Dadurch findet man schneller das Gesuchte, muss nicht durch einen Haufen Schals wühlen und erinnert sich besser an die eigenen Kleidungsstücke. Eine ordentliche Einteilung spart jeden Morgen Zeit.
Nicht genügend Regaltiefe
Regale mit einer Tiefe von 30 cm sind ein häufiger Fehler – sie eignen sich nicht für Pullover, Schuhe oder ordentlich gefaltete Hemden. Alles hängt herunter oder sieht einfach unordentlich aus. Eine Regaltiefe von 40–50 cm ist ideal für die Aufbewahrung von Kleidung.
In Julia Sergeevas Projekt haben die Regale die optimale Tiefe – es ist leicht, Kleidungsstücke darauf zu verstauen und wieder herauszunehmen, ohne sich eingeengt zu fühlen.
Falls der Platz begrenzt ist, ist es besser, einige Regale zu entfernen, anstatt alles in einen unbequemen Raum zu quetschen. Ein Garderobenbereich sollte Ihnen dienen – nicht stören.
Wie man Fehler vermeidet
Ein gut organisiertes Garderobensystem erfordert sorgfältige Planung. Selbst in kleinen Räumen kann man ein praktisches Aufbewaltungssystem schaffen. Dabei ist es wichtig, nicht nach schönen Beispielen von Pinterest zu suchen, sondern eigene Gewohnheiten zu berücksichtigen: Wie viele Kleidungsstücke hängen Sie auf (ehrlich gesagt – nicht nur achtlos auf einen Stuhl werfen), welche Stile tragen Sie am häufigsten und wie bequem ist es, die oberen Regale zu erreichen.
Alle von uns genannten Fehler entstehen dadurch, dass kleine Details ignoriert werden. Vor dem Organisieren Ihres Garderobensystems erstellen Sie daher eine Liste Ihrer tatsächlichen Bedürfnisse – und nicht nur abstrakter „Wünsche“. Falls Sie unsicher sind, ist es besser, einen Designer zu konsultieren, der Ihnen helfen kann, die Prioritäten richtig zu setzen und den Raum nicht überzu belasten.
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