">
Böden im Holzhaus – Besonderheiten der Konstruktion - Selbstbau-Reparatur - REMONTNIK.PRO

Böden im Holzhaus – Besonderheiten der Konstruktion

Share:
Diese Seite ist auch in den folgenden Sprachen verfügbar:🇺🇸🇷🇺🇺🇦🇫🇷🇪🇸🇵🇱🇨🇳🇮🇳🇯🇵
In einem Haus aus vorbereitetem Holz können Böden aus normalem Beton oder aus Holz errichtet werden. Wir betrachten Holzböden. Foto 1 – Bodenkonstruktion Typischerweise umfasst die Konstruktion des betrachteten Bodens folgende Schichten:

In einem Haus aus vorbereitetem Holz können Böden aus normalem Beton oder aus Holz errichtet werden. Wir betrachten Holzböden.

Foto 1 – Bodenkonstruktion

Typischerweise umfasst die Konstruktion des betrachteten Bodens folgende Schichten:

  • erster, Unterboden;
  • Wasserdichtschicht;
  • Wärmedämmung;
  • Endboden;
  • Bodenbelag.

Abbildung 1 – Schema der Wärmedämmung

Zwischen dem zukünftigen Unterboden und dem endgültigen Oberboden kann ein wassergekühlter Heizungssystem eingebaut werden, das über einen separaten Kreislauf mit der Heizungsanlage im Haus verbunden ist.

Zur Sicherstellung einer zuverlässigen Wasserdichtheit werden folgende Materialien empfohlen:

  • traditioneller Dachpappe (Ruberoid);
  • PE-Folie;
  • qualitativ hochwertiger Isoplat;
  • bequeme PVC-Membranen.

Folgende Materialien werden als Dämmstoffe verwendet:

  • Mineralwolle (Schlacke, Steinwolle, Schafwolle);
  • Ecowool;
  • Polystyrol;
  • Penofol;
  • Isolon;
  • PU-Schaum.

Foto 2 – Dämmung des Bodens mit Ecowool

Für die Endbeläge können verschiedene Materialien verwendet werden, die zum Einrichtungsstil und Budget passen:

  • holzene Bretter;
  • parkett;
  • qualitativ hochwertiger Laminat;
  • weicher Teppichboden;
  • Fliesen;
  • Linoleum.

Heizboden im Holzhaus

Heizböden können nach zwei Technologien installiert werden:

  • Wasserheizboden;
  • elektrisch beheizter Boden.
Wasserheizboden

Nach der Installation des Unterbodens kann ein wassergekühlter Heizboden eingebaut werden. Die Konstruktion besteht aus Kunststoffrohren, die in einer Schlangenform verlegt werden. Durch die Rohre zirkuliert heißes Wasser, das von der Heizungsanlage im Haus zugeführt wird.

Es können Rohre mit wasserdichter Beschichtung verwendet werden. Bei Beschädigung der Oberfläche wird das Wasser nicht nach außen austreten.

Foto 3 – Verlegung des Wasserheizbodens

Die Rohre können auf verschiedene Weise verlegt werden, die dem Eigentümer des Hauses am besten geeignet sind. Zum Beispiel kann das System in vorbereitete Kästen aus Gipskarton eingebaut werden. Oben werden Bretter angebracht.

Der Gipskarton nimmt Feuchtigkeit auf, trocknet und behält seine Form.

Wie werden die Rohre verlegt?

Plastikrohre können „harmonikaartig“ verlegt werden. Beginnen Sie am besten im Raum, in dem der Kessel installiert ist. Der Abstand zum Boden sollte 3–8 cm betragen.

Foto 4 – Beispiel der Verlegung des Wasserheizbodens

Die Handwerker verwenden eine spezielle Flamme, um das Kunststoffrohr zu erwärmen, sodass es sich in die gewünschte Form legt. Bei Bögen über 90° werden Bögen verwendet.

Verbindungsstellen werden mit Dichtmasse behandelt und mit Isolierband umwickelt.

WICHTIG! Die Temperatur des zirkulierenden Wassers im Heizsystem darf +30°C nicht überschreiten. Andernfalls trocknen die Böden schnell aus. Die Heizung des Hauses und des Bodens müssen auf zwei unabhängige Kreisläufe eingestellt werden.

Häufig werden Kunststoffrohre unter dem Bodenbelag – zwischen den Balken – installiert, wodurch eine Luftschicht entsteht.

Bei der Montage eines Heizbodens wird empfohlen, kein Parkett zu verwenden. Bei Temperaturen über +25°C emittiert Parkett toxische Gase. Besser geeignet sind Laminat oder Fliesen.

Wenn die Nutzung des Wasserheizbodens nach Saisonregeln beendet wird, sollte das Wasser aus den Heizrohren abgelassen werden.

Elektrischer Boden

Die Variante des elektrischen Bodens ist deutlich einfacher. Es muss lediglich ein Kabel verlegt werden, das den Boden erwärmt. In diesem Fall sind keine Wärmeträger erforderlich.

Foto 5 – Elektrischer Boden

Unterboden im Holzhaus

Der erste, „Unterboden“ sollte mit korrekter Berechnung errichtet werden, sodass 10–15 cm für die Dämmung verbleiben.

25×150 mm große Holzplanken werden quer zu den Balken verlegt. Vorher werden 50×50 mm große Querbohlen an die Balken angebracht, um ausreichend Platz für die Dämmung zu schaffen – d.h. eine Rahmenkonstruktion wird erstellt.

Nach Abschluss der Verlegung der Planken ist der Unterboden fertig, und die nächste Dämmschicht kann installiert werden.

Foto 6 – Unterboden

WICHTIG! Vor der Montage sollten die Querbohlen und Holzplanken mit antiseptischen Imprägnierungen behandelt werden, um die Holzstruktur des Unterbodens vor Schädlingen, Fäulnis, Schimmelpilz- und Pilzbelastung zu schützen.

Böden im Holzhaus – Video

Um den Unterboden eines Holzhauses richtig zu errichten, empfehlen wir, das vorgestellte Video anzusehen.

Need a renovation specialist?

Find verified professionals for any repair or construction job. Post your request and get offers from local experts.

You may also like