Schlafzimmer in Beigetönen
Ein Schlafzimmer in Beigetönen vermittelt ein Gefühl maximaler Entspannung – diese Farbe ist von Natur aus neutral und schafft somit die richtige Atmosphäre für vollständigen Ruhe. Einer der Gründe für die Popularität dieser Farbgebung ist ihre natürliche Herkunft: Sie entspricht der Farbe von Meersand, Leder und Erde und harmoniert hervorragend mit den gängigsten Tönen wie Weiß, Grau, Grün oder Burgunderrot.
Was sollten Sie bei der Gestaltung eines Schlafzimmers in Beigetönen berücksichtigen?
In den meisten Fällen wird diese Farbe als Grundton verwendet, um die Gesamtdekoration des Raumes zu verändern – ihn dunkler oder heller gestalten. Um einen gemütlichen Raum zu schaffen, sollten Sie mit verschiedenen Schattierungen spielen sowie dekorative Elemente wie Kissen und Vorhänge einsetzen. Es ist jedoch wichtig, Beige nicht mit zu leuchtenden Farben wie Orange, Smaragdgrün oder Burgunderrot zu kombinieren. In kleinen Räumen ist es nicht ratsam, reines Grau zu verwenden; eher geeignet sind hellere Schattierungen wie Silber. Was sollten Sie noch bei der Dekoration eines Schlafzimmers in Beigetönen berücksichtigen?
- Um eine monochromatische und langweilige Atmosphäre zu vermeiden, sollten Sie zusätzliche Farbtöne einsetzen – beispielsweise helle Kronleuchter oder dunklere Möbel.
- Wählen Sie Bettwäsche mit Stickereien oder Mustern; solche Verzierungen eignen sich auch besonders für Decken und Wandtapeten.
- Achten Sie darauf, dass keine Möbel, Oberflächen und Bettwäsche denselben Ton haben.
- Verwenden Sie bei auffälligen Farben nur eine begrenzte Menge – maximal 50 Prozent des Gesamttons sollten davon ausmachen. So können beispielsweise ein Teppich, einige Möbelstücke oder Wandtapeten hervorgehoben werden.

Interieurstile für Schlafzimmer in Beigetönen
Beim Auswahl eines bestimmten Stils sollten Sie die Größe des Raumes berücksichtigen – einige Gestaltungslösungen eignen sich nicht für sehr kleine Schlafzimmer. Wie wird heute so ein Raum dekoriert?
- Klassizismus: Ein konservativer Stil, der die Verwendung natürlicher Materialien vorsieht. In diesem Fall sollte das Bett in der Mitte des Raumes stehen; über dem Kopfende kann ein Bild aufgehängt werden. Auf beiden Seiten des Bettes sollten Nachttische mit Tischlampen platziert werden und in der Nähe ein Stuhl oder eine Schaukel mit einem klassischen englischen Überwurf.
- Modern: Die Farbgebung sollte durch leuchtende Akzente wie Türkis, Blau oder Rosa-Grün ergänzt werden. Wichtig sind außerdem Kunstobjekte wie originelle Bettdecken, futuristische Gemälde oder ungewöhnliche Skulpturen. Ein charakteristisches Merkmal dieses Stils sind außergewöhnliche Möbelstücke – beispielsweise runde Betten, blaue Teppiche oder Glasstühle. Dabei sollten glatte, abgerundete Formen bevorzugt werden.
- Victorianischer Stil: Auch als „königlicher Stil“ bekannt; besonders geeignet für geräumige Räume. Im Mittelpunkt des Interieurs steht das Bett – es sollte groß und mit einem massiven Kopfende ausgestattet sein. Darüber kann ein Baldachin hängen, und neben dem Bett sollten antik gestaltete Nachttische stehen. Auch andere Möbel sollten diesem Stil entsprechen. Dekorative Elemente wie Verzierungen oder Bronzelichter sind willkommen. Besonders wichtig ist der Kronleuchter – er sollte groß und aus Kristall gefertigt sein.
- Ekletizismus: Ein Stil, der besonders für Jugendzimmer geeignet ist. Auch hier kann ein luxuriöses Bett verwendet werden, kombiniert mit schlichten und strengen Möbeln. Auffällige Akzente in Form von Mustern an Wänden oder auf Möbeln sind empfehlenswert.
- Landleben-Stil: Dieser Stil eignet sich besonders gut, um natürliche Farbtöne wie Grün und Gelb mit Beigefarben zu kombinieren. Natürliche Materialien wie Spitze, gemusterte Decken oder Naturstoffe sind willkommen. Das Bett – insbesondere der Rückenlehnenbereich – sollte mit Verzierungen versehen werden. Um einen originellen Look zu erzielen, können auch Truhen anstelle von Schränken verwendet werden.

Veredelung des Schlafzimmers in Beigetönen
Beim Auswahl der Veredelungsmaterialien sollten Sie helle Töne bevorzugen – besonders für Wandtapeten. Es ist nicht ratsam, Wände in dunklen Farben zu dekorieren; falls dies dennoch notwendig ist, kann eine Fläche einfach in einem dunkleren Ton gehalten werden. Wenn Sie den Raum in verschiedene Bereiche unterteilen möchten, eignen sich unterschiedlich farbige Wandtapeten – zum Beispiel, um einen Kleiderschrankbereich vom Schlafbereich abzugrenzen.
Eine gute Wirkung erzielt man auch durch eine Deckengestaltung mit Mustern aus Putz. Achten Sie darauf, dass die Textur der Deckenveredelung nicht zu ähnlich ist wie die der Wandfarbe. Die beste Farbe für die Decke ist Weiß; Elfenbeinrot eignet sich ebenfalls gut. Was den Boden betrifft, so kann er in einem dunkleren Ton wie Schokoladenbraun gehalten werden – die Vorhänge sollten denselben Ton haben. Falls der Boden glänzend ist, sollten die Möbel matt sein und umgekehrt.





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