Schlafzimmer und Kinderzimmer in einem Raum

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Oftmals ist die Kombination eines Schlafzimmers mit einem Kinderzimmer die einzige vernünftige Lösung – insbesondere in kleinen Wohnungen.

Es gibt noch einen wichtigen Punkt zu berücksichtigen, wenn man eine solche Lösung in Betracht zieht: Neugeborene sollten in den ersten Lebensmonaten so nah wie möglich bei ihren Eltern sein.

Eigenschaften der Planung und Gestaltung

Zunächst muss im Voraus entschieden werden, wo ein Wickeltisch, ein Kinderbett sowie ein kleiner Schrank für die Kleidung des Kindes platziert werden sollen. Überflüssige Möbel sollten entfernt werden, damit sich das Kind frei im Raum bewegen kann. Es genügt, ein Erwachsenenbett und einen Schrank zu haben. Um den Raum optisch größer erscheinen zu lassen, sollten schwere Vorhänge durch praktische Jalousien ersetzt werden. Achten Sie auch auf den Boden – er sollte warm sein; es kann beispielsweise ein weicher Teppich verwendet werden.

Vorteile der Kombination von Kinderzimmer und Schlafzimmer

Nachteile der Kombination von Schlafzimmer und Kinderzimmer

Zwei Räume in einem Zimmer unter einen Dach zu bringen, ist keine einfache Aufgabe; eine richtige Raumaufteilung kann oft nur von einem Spezialisten erfolgen. Ein weiterer Nachteil ist das Fehlen eines privaten Raums für heranwachsende Kinder – zumindest stellt dies ein Problem dar, denn die Kinder benötigen einen Ort, an dem sie ihre Individualität ausleben können!

Wie man den Raum richtig aufteilt

  1. Höhere Ebene (Höhe 0,8–1 Meter): Hier wird eine kleine Erhebung geschaffen, auf der das Kinderbett platziert wird. In der Nähe kann ein Wickeltisch stehen und darüber ein Schrank für die Kleidung.
  2. Trennwände aus Gipskarton: Diese können in Form eines Bogens oder Halbbogens gestaltet werden. Die Seite, die dem Bett zugewandt ist, sollte mit hellen Wandfarben oder Bildern bedruckt werden – beispielsweise mit Zeichentrickfiguren. Der Teil der Trennwand, der sich im Bereich der Eltern befindet, sollte farblich den anderen Wänden angepasst sein, um eine einheitliche Gestaltung zu gewährleisten.
  3. Regale und Schränke: Sie erfüllen gleichzeitig zwei Funktionen – sie trennen den Raum und bieten Stauraum. Offene Regale sind am besten geeignet, da sie Licht durchlassen. Wenn das Kind sehr jung ist, sollten diese Möbel sicher an der Wand befestigt werden, um zu verhindern, dass das Kind sie umstößt.
  4. Raumteiler: Dies ist eine beliebte Methode zur Raumaufteilung; bei Bedarf können die Trennwände entfernt werden, um den ursprünglichen Zustand des Raumes wiederherzustellen.
  5. Schiebetüren: In diesem Fall muss zunächst eine Trennwand errichtet und anschließend das Türgerüst darin eingebaut werden. Diese Option eignet sich jedoch nur, wenn es im Raum zwei Fenster oder Glas-türen gibt.
  6. Verteilerwände: Auch diese Lösung ähnelt einer Trennwand, besteht jedoch aus dichtem Material. Schwere Vorhänge helfen dabei, die Menge des Lichts zu regulieren, das in den Kinderbereich gelangt. Anstelle von Stoffen können auch praktische Materialien wie Bambus oder hochwertiges Plastik verwendet werden.

Möbel und ihre Eigenschaften

Die wichtigsten Anforderungen an Möbel sind Multifunktionalität und Praktikabilität. Diese Anforderungen lassen sich beispielsweise durch faltbare Sesselbetten oder ausziehbare Tische erfüllen. Es ist besser, auf sperrige Möbel zu verzichten und stattdessen einen kleinen Schrank in einer Nische oder im Flur unterzubringen. In der Nähe des Kinderbettes sollten keine Steckdosen oder Heizkörper platziert werden. Weitere Hinweise zur Platzierung von Möbeln:

  • Platzieren Sie das Erwachsenenbett so, dass die Kopfseite an die Wand zeigt.
  • Das Babybett sollte in der Nähe des Schlafbereichs der Eltern stehen; wenn das Kind jedoch bereits im Vorschulalter oder Schulalter ist, eignet sich eine Ecke im Gegenteilende des Raumes besser.
  • Betrachten Sie bei der Einrichtung auch die Lage von Türen und Fenstern – stellen Sie das Bett nicht gegenüber dem Eingang auf, sondern am besten in der Nähe eines Fensters, sofern die Schalldämmung und Wärmedämmung ausreichend sind.

Dekorierung des gemeinsamen Schlaf- und Kinderzimmers

Der Schwerpunkt sollte auf den Wänden liegen. Wählen Sie ruhige, pastellfarbene Töne. In kleinen Räumen können helle Farben das Interieur optisch bedrücken. Wenn das Kind älter wird, können Sie wieder zu Ihren bevorzugten Farbtönen zurückkehren. Beachten Sie bei der Wahl der Wandfarbe, dass sie heller sein sollte als die Farbe der Möbeloberflächen.

Ebenfalls wichtig ist eine einheitliche Gestaltung – dies sollte auch im Kinderbereich gelten. Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass das Bett in denselben Farbtönen wie die anderen Möbel gehalten wird; Sie können auch kontrastierende Farben verwenden, um den Schlafbereich des Kindes hervorzuheben. Weitere Dekorationsmöglichkeiten für den Kinderbereich sind:

  • Überwürfe
  • Familienfotos an der Wand
  • Bilder mit Zeichentrickfiguren (Poster, Drucke usw.)
  • 3D-Buchstaben aus Schaumstoff
  • Nachtlichter in Form von Spielzeugen
  • Kinderkleidung und -schuhe, die an einem Haken aufgehängt werden können

Beleuchtung im Kinder- und Schlafzimmer

Gute natürliche Beleuchtung ist für Kinder sehr wichtig. Am besten sollte der Bereich des Kinderzimmers daher an einer Seite eines Fensters liegen. Auch künstliche Beleuchtung spielt eine wichtige Rolle – hier können beispielsweise Hängeleuchten mit integrierten Spotlights verwendet werden. Traditionelle Lösungen wie Kronleuchter oder Wandlampen sollten ebenfalls nicht vernachlässigt werden.

Möglichkeiten zur Kombination von Schlafzimmer und Kinderzimmer

Falls es nur ein Kind und zwei Eltern gibt, wird die Planung der Raumaufteilung einfacher. Je nach Alter des Kindes gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Kinderbett zu platzieren:

  • Neben dem Elternbett – die beste Lösung für Neugeborene.
  • Gegenüber dem Elternbett – so ist das Kind stets im Blickfeld der Eltern.
  • In einer Ecke des Raumes – geeignet für heranwachsende Kinder.

Falls es zwei Kinder gibt, eignet sich ein Ausziehbett besonders gut. Wenn die Kinder bereits groß genug sind, kann auch eine Doppelbettlösung in Betracht gezogen werden. Falls nur ein Elternteil vorhanden ist, nimmt das Elternbett weniger Platz ein, wodurch mehr Raum für andere Möbel bleibt.

Wie bereits erwähnt, ist die Einrichtung eines gemeinsamen Schlaf- und Kinderzimmers keine schwierige Aufgabe, sofern man sie sorgfältig plant. Eine richtige Raumaufteilung, die Auswahl geeigneter Möbel und Accessoires helfen dabei, einen Raum zu schaffen, in dem sowohl Sie als auch Ihr Kind sich wohlfühlen.

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