">
Was passiert mit den Vormaterialien in einer warmen Wohnung und warum verderben sie selbst nach dem Verarbeiten? - REMONTNIK.PRO

Was passiert mit den Vormaterialien in einer warmen Wohnung und warum verderben sie selbst nach dem Verarbeiten?

Share:
Diese Seite ist auch in den folgenden Sprachen verfügbar:🇺🇸🇷🇺🇺🇦🇫🇷🇪🇸🇵🇱🇨🇳🇮🇳🇯🇵
Die Gläser haben die Kochzeit überstanden, die Deckel haben sich zurückgezogen, doch nach einigen Monaten begann eines plötzlich zu tropfen oder zu blähen. Normalerweise wird das Rezept sowie die Deckel dafür verantwortlich gemacht, obwohl nach der Zubereitung eine weitere wichtige Phase für die Marmeladen einsetzt – die Lagerung.

Ein richtig konservierter Behälter muss nicht unbedingt verdorben werden, nur weil es in der Wohnung +23 °C hat. Doch Wärme, Licht und Feuchtigkeit verschlechtern die Qualität des Produkts schneller, und Probleme mit der Dichtigkeit treten unter solchen Bedingungen besonders unangenehm zutage.

Was den Hausgemachten zu schaffen macht

Das National Center for Home Canning an der University of Georgia empfiehlt, die Gläser an einem sauberen, trockenen, dunklen und kühlen Ort aufzubewahren. Für eine bessere Qualitätserhaltung gilt als Richtwert etwa 10–21 °C. In der Nähe von Herden, heißen Rohren oder direktem Sonnenlicht wird das Aufbewahren von Gläsern nicht empfohlen. Daher sollten übliche Aufbewahrungsorte genauer überprüft werden:

  • obere Schränke und Dachböden – falls es unter der Decke deutlich wärmer ist als im Raum;

  • Schränke in der Nähe von Herden oder Heizkörpern – aufgrund der ständigen Erwärmung;

  • ein Platz am Fenster – wegen des Lichts und der Sommerhitze;

  • ein feuchter Schrank unter der Spüle – die Feuchtigkeit begünstigt die Korrosion der Metalldeckel;

  • nicht beheizter Balkon – beim Gefrieren dehnt sich der Inhalt aus, die Dose kann reißen oder ihre Dichtheit verlieren.

  • Der beste Ort ist in der Regel trocken und dunkel: ein dunkler, trockener Lagerraum oder Schrank fern von Wärmequellen.

    Ein Thermometer ist nützlicher als Vermutungen

    Der Satz „Dort ist es wohl kühl“ sagt wenig aus. Stellen Sie ein gewöhnliches Zimmerthermometer dorthin, wo die Dosen stehen, und überprüfen Sie die Anzeigen am Tag und abends.

    Insbesondere sollten die Küchenschränke überprüft werden: In der Nähe des Ofens, der Rohre oder des Kühlschranks kann die Temperatur im Inneren erheblich von der Raumtemperatur abweichen. Es gibt jedoch eine wichtige Einschränkung:gute Lagerung behebt nicht die Fehler bei der eigentlichen Konservierung. Wenn ein unsicheres Rezept oder eine ungeeignete Hitzebehandlung verwendet wurde, macht ein kühler Schrank das Produkt nicht sicher.

    Welche Gläser sollte man besser gar nicht öffnen?

    Die US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention empfehlen, keine selbstgemachten Konserven zu verwenden, wenn Anzeichen einer möglichen Verunreinigung vorliegen. Zu den besorgniserregenden Signalen gehören: aufgeblähter oder undichter Deckel, Auslaufen, beschädigte Dose, Schaum oder Austritt von Flüssigkeit beim Öffnen, Schimmel sowie ungewöhnliche Farbe oder Geruch.

    Eine zweifelhafte Dose darf nicht „mit der Spitze des Löffels“ überprüft werden: Das Botulinumtoxin lässt sich nicht zuverlässig anhand von Geschmack, Geruch oder Aussehen erkennen. Auch Trübheit sollte nicht unabhängig vom Rezept beurteilt werden. In manchen Konserven kann sie mit dem Produkt selbst zusammenhängen, in anderen auf eine Verunreinigung hindeuten; daher ist die Regel „Trüb bedeutet wegwerfen“ zu simplistisch.

    Was Sie jetzt sofort in Ihren Vorräten überprüfen sollten

    Gehen Sie einmal vor dem Winter die Regale durch:

    • Stellen Sie die Gläser weiter weg von Heizkörpern, Herden und der Sonne.
    • Überprüfen Sie, ob es um die Deckel herum trocken ist und ob es Anzeichen von Rost oder Undichtigkeiten gibt.
    • Notieren Sie das Herstellungsjahr.
    • Prüfen Sie die Deckel: Sie sollten nicht gewölbt sein oder den Vakuumzustand verloren haben.
    • Falls ein Glas aus einer Charge verdächtig ist, überprüfen Sie sorgfältig die anderen – das Problem könnte bei der gesamten Herstellung aufgetreten sein.

    Zur Verbesserung der Qualität wird empfohlen, hausgemachte Marmeladen in der Regel innerhalb eines Jahres zu verbrauchen. Daher ist ein Aufbewahrungsort für die Gläser nach dem Einfüllen keine Formalität. Manchmal liegt zwischen einer ordnungsgemäß aufbewahrten Marmelade und einem Glas, das im Winter weggeworfen werden muss, nur ein einziger Regalboden: weit weg von Hitze, Licht und Feuchtigkeit.

    Need a renovation specialist?

    Find verified professionals for any repair or construction job. Post your request and get offers from local experts.

    You may also like