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Wie man einen Schrank mit Glastür selbst baut

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Wie man einen Schrank mit Glastür selbst baut

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Das Basismodul dieses Schrankes und Bücherregals ist ein gemeinsames Korpusbauelement. Bei Wunsch kann der Heimwerker einen der Räume seiner Wohnung mit einem ihm gefälligen Möbelstück dekorieren.

Beide der beiden betrachteten Möbelstücke entsprechen voll und ganz den modernen Trends bei der Möbelherstellung. Die Kombination aus Farbgebung von Naturholz und Details mit schwarzem Finish ist typisch für ihr Design. Details aus Esche-Stahlplatten rahmen die dunklen Regale schön ein und verleihen dem Möbelstück edle Züge. Dieser Schrank prägt das Interieur weitgehend.

Das einfachere Möbelstück ist ein Bücherregal. Sein Aussehen ist recht schlicht. Dieser Eindruck wird durch die Zwischenregale aus Naturholz verstärkt.

Die Konstruktion des Schrankes mit Glastür ist im Vergleich zum Bücherregal komplexer, da hier einige zusätzliche Elemente vorgesehen sind – drei Schubladen, zwei Glastüren im oberen Teil des Schrankes, ein dreieckiger Gesims. Außerdem müssen hier noch eine Beleuchtung mit Halogenlampen montiert und unter dem Gesims ein Transformator angebracht werden.

Der Glastürbereich des Schrankes mit Glastür ist durch zwei Glastüren geschlossen. Im unteren Bereich befinden sich drei große Schubladen mit Holzausführungen.

Bücherregal selbst gemacht

Für das Design des Bücherregals mit hellen Holzelementen sind klare, präzise Linien typisch.

Anbringen der Glastüren

Für leichte Glastüren (wie in diesem Fall) können Schiebescharniere verwendet werden. Größere Türen sollten mit aufschraubbaren Scharnieren angebracht werden. Hierfür müssen in das Glas Bohrungen gemacht werden (am besten in einer Glaserei), um die Scharniere befestigen zu können.

Zuschnitt der Stahlplatte

Die Stahlplatte sollte am besten mit einer Handkreissäge mit Parallelanschlag oder auf Schiene zuzuschneiden.

Bohren von Löchern in den Seitenwänden des Schranks

In den Seitenwänden werden auf mehreren Ebenen jeweils vier Bohrlöcher für die Regalbodenhalterungen gebohrt. Die Elektrodrehbohrmaschine wird auf eine Bohreinrichtung eingestellt.

Konstruktion des Schranks mit Glastür

Konstruktion des Schranks mit Glastür

Die Seitenwände sind aus zwei Stahlplatten verkleuert, die durch 20x20 mm starke Leisten verbunden sind. Bei Wunsch können anstelle der Esche-Elemente auch Buche- oder Kiefernelemente verwendet werden.

Jede der tragenden Seitenwände des Grundbauelements besteht aus zwei furnierten Stahlplatten (oder Spanplatten) mit dazwischen eingeklebten 20x20 mm starken Leisten. Die innere Platte der Seitenwände ist um 10 mm schmaler als die äußere, wodurch auf der Rückseite eine Art Nut entsteht, in die die Rückwand bündig mit den hinteren Kanten der äußeren Platten der Seitenwände eingesetzt werden kann. Die Vorderkanten der Wände sind mit Zierleisten versehen, deren Befestigung wie folgt erfolgt. An der Rückseite der Leiste wird ein Keil geklebt, der dann zwischen die beiden Platten eingeklebt wird, aus denen die Seitenwände bestehen. Die Leisten werden erst nach der Behandlung der Korpus-Elemente befestigt.

Befestigen der Abdeckung von oben mit Schrauben

Die Abdeckung des Korpus wird von oben mit Schrauben befestigt (pro Seite jeweils drei Schrauben). Die Bohrungen für die Schrauben sollten genau in der Mitte der Kanten jeder der doppelwandigen Seitenwände gebohrt werden.

Behandlung mit schwarzem Beize

Bevor der Schrank zusammengebaut wird, werden alle Teile seines Korpus zunächst mit einem breiten Pinsel mit schwarzer Beize behandelt, dann geschliffen, grundiert und schließlich lackiert.

Zusammenbau des Sockels

Der Sockel des Schranks wird aus drei Teilen zusammengebaut, die „schräg“ gezinkt und von unten angeschraubt werden. Der Boden wird oben an den seitlichen Stützleisten befestigt. Die Rückwand wird in die „Nut“ eingesetzt und mit Schrauben befestigt.

Montage der vertikalen Zierleisten

Die vertikalen Zierleisten werden nach der Behandlung montiert. Nachdem Kleber auf die Kontaktflächen aufgetragen wurde, werden Keile eingesetzt, die an den Zierleisten mit der Rückseite befestigt sind, und diese Elemente werden mit großen Zwingen zusammengezogen.

Befestigung des verdeckten Regals

Das Holzregal trennt den oberen, Glastürbereich des Schranks vom unteren Bereich mit Schubladen. Dieses Regal wird verdeckt auf unterseitig angebrachten Stützleisten befestigt. Die Schubladen bewegen sich auf an den Seitenwänden angebrachten Teleskopführungen.

Große Schubladen des Schranks mit Glastür

Große Schubladen des Schranks mit Glastür. Schmale Streifen aus hellem Holz, die mit Möbelwachs oder transparentem Lack behandelt wurden, stehen in einem effektiven Kontrast zu den dunklen Schubladenfronten.

Damit der Schrank mit Glastür (oder das Bücherregal) wirklich schön aussieht, sollten Sie die richtigen Materialien für den Bau sorgfältig auswählen. In diesem Fall bestehen die Seitenwände des Schranks aus Stahlplatten mit einer Dicke von 19 mm, furniert. Aus diesem Material werden auch die Abdeckung des Schranks und die Schubladenfronten hergestellt.

Alle Frontteile (Schubladenfronten, Zierleisten und dreieckiger Gesims) sowie der Boden und die Regale werden aus Esche-Stahlplatten mit einer Dicke von 18 mm gefertigt. Für die Rückwand eignet sich gut eine 10 mm dicke Spanplatte.

Die Glastüren und Regale (Gläserdicke 6 mm) sollten am besten von einer Glaserei zugeschnitten werden. Hierbei werden die Kanten ebenfalls geschliffen.

Beschläge: 6 Teleskopführungen für Schubladen; 4 Scharniere zur Befestigung der Glastüren.

Bevor der Schrank zusammengebaut wird, um die Passgenauigkeit der Elemente zu überprüfen, wird er zerlegt und dann wieder zusammengebaut. Alle Stahlplatten- und Schubladenfrontteile werden mit schwarzem Beizmittel behandelt, geschliffen, grundiert und anschließend mit transparentem Lack versehen. Der endgültige Zusammenbau des Schranks erfolgt nach der Behandlung seiner Elemente.

Behandlung von Naturholz

Anstelle eines transparenten Lacks können die Holzteile mit flüssigem Möbelwachs behandelt werden, das mit einem Pinsel aufgetragen und mit einem Tuch gerieben wird.

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