Dreizimmer-Wohnung im japanischen Minimalismus-Stil
Das "männliche" Wohnzimmer
Bild 1 — Interieur des "männlichen" Wohnzimmers
Die traditionelle Kombination kontrastierender Farben und die minimale Anzahl an notwendigen Gegenständen für Komfort und Bequemlichkeit sind typische Merkmale des Minimalismus. Doch unser Raum hat mehrere Experimente durchgemacht.
Das "männliche" Wohnzimmer

Bild 1 — Interieur des "männlichen" Wohnzimmers
Die traditionelle Kombination kontrastierender Farben und die minimale Anzahl an notwendigen Gegenständen für Komfort und Bequemlichkeit sind typische Merkmale des Minimalismus. Doch unser Raum hat mehrere Experimente durchgemacht. Für Komfort wurde ein eckiger, textiler, heller Sofa installiert. Der Ruhebereich ist durch einen hellen, weichen Teppich hervorgehoben. In dem Raum befinden sich zwei Fenster, die mit römischen Jalousien dekoriert sind und als Hauptlichtquelle tagsüber dienen. Für die Abendbeleuchtung sind helle, energiesparende Glühlampen in den glänzenden Decken eingebaut. Das Licht aus den Fenstern reflektiert sich effektvoll an den gläsernen Oberflächen und dem glänzenden Decken. Der Raum verfügt über viele horizontale Flächen, die ihn optisch vergrößern. Zwei Arten von Tapeten wurden verwendet: mit abstraktem grau-braunem Muster und vertikalen, beigefarbenen, breiten Streifen.

Bild 2 — Übergang vom Wohnzimmer zur Küche ohne Türen
Der Raum und der Flur sind klein, daher wären hängende Türen ein Raumdiebstahl. In der Inneneinrichtung wurden Schiebetüren verwendet, die Platz sparen.

Bild 3 — Die Bartheke – eine besondere Grenze zwischen Küche und Wohnzimmer
Der Übergang vom Wohnzimmer zur Küche wurde ohne Türen gestaltet. Die Bartheke mit entsprechenden, hellen Stühlen fungiert als natürliche Trennung zwischen beiden Räumen. Der dunkle Holzparkettboden des Wohnzimmers grenzt an das helle Bodenbelag der Küche. Die Beleuchtung der Küche unterscheidet sich von der des Wohnzimmers: über der Arbeitsfläche wurde eine punktförmige Beleuchtung verwendet. Andere Flächen sind je nach Bedarf mit Leuchten unterschiedlicher Länge beleuchtet. Die Küchenmöbel sind dunkel und kontrastieren mit dem hellen Fliesenboden. Ein besonderes Highlight in der Küche ist das Vorhandensein eines Fensters.
Das Schlafzimmer des Samurai
Eine lebendige Beispiel für die Gestaltung eines Schlafzimmers im japanischen Minimalismus-Stil ist das Schlafzimmer. Die charakteristische niedrige Matratze ist durch einen hellen, weichen Bodenteppich abgegrenzt und befindet sich unter einem großen Fenster. Ein natürliches Holzparkett, eine Wand mit Steinverzierung, Holzregale für Gegenstände und die Nutzung horizontaler Linien vergrößern den Raum optisch.

Bild 4 — Schlafzimmer im japanischen Minimalismus-Stil
Ein schmaler Spiegel-Schrank reflektiert Oberflächen und schafft zusätzliche Tiefe und Raum. Im Dekor wurden japanische Motive verwendet: Fototapeten mit Bildern junger grüner Bambuskeime, elegante Schiebetüren mit mattiertem Glas wie traditionelle ostasiatische Trennwände und leicht wirkende Glaskerzen. Das Ergebnis – ein kleiner Raum gewinnt an Luftigkeit und Weite.
Kleine Zimmer für einen Teenager
Im Zimmer des jungen Mannes wurden nur wenige Möbel und Dekorationen verwendet. Das logische Zentrum des schmalen Raums ist das Fenster. Darunter befindet sich ein heller, weicher Sofa, das zusätzlich als Schlafplatz dient. An der rechten Wand wurde ein Spiegelschrank – ein Kleiderschrank mit Spiegel – mit einem Muster platziert, das dem im zweiten Schlafzimmer ähnelt. Auf der linken Seite steht der Schreibtisch des Teenagers, gegenüber dem Sofa hängt ein Fernseher an der Wand. Neben einem Teppich, Jalousien und Kissen fehlen weitere Dekorationen, was Raum für Fantasie bietet. Der zukünftige Bewohner kann das Zimmer nach eigenen Vorlieben gestalten.

Bild 5 — Kleines Zimmer für einen Teenager
Die Umgestaltung eines schmalen Flurs
Der Flur im Haus ist sehr schmal. Berücksichtigt man außerdem die Türen mit dunklem Holzrahmen, eine Kommode und Parkett in dunkler Holzfarbe, ist die Notwendigkeit der Spiegeldekoration durchaus gerechtfertigt. Die verwendeten, hellen, matten Gläser in den Türen, helle Tapeten mit vertikalen Streifen und ein heller, glänzender Deckenreflektieren Licht, selbst wenn die Türen geschlossen sind.
So finden ostasiatische Motive in der Gestaltung ukrainischer Wohnungen eine natürliche Verwendung.
Bildmaterialien zur Verfügung gestellt von der Designstudie „Egoist“