Besonders vorsichtig sollte man Schuhe, Badeanzüge und Gegenstände aufbewahren, die leicht verformt werden können.
Leder- und Wildlederschuhe
Sandalen, Pumps und Loafer können innerhalb weniger Monate in einer fest zugebundenen Verpackung ihre Form verlieren, besonders wenn andere Gegenstände darauf liegen. Wenn die Schuhe etwas feucht aufbewahrt werden, verschlimmert die geschlossene Verpackung das Problem nur noch. Vor der Aufbewahrung:
- reinigen Sie das Paar auf eine dem Material entsprechende Weise;
- trocknen Sie es vollständig bei Raumtemperatur;
Fügen Sie Einlagen oder weiches, sauberes Papier ohne Drucke hinein;Legen Sie jedes Paar in einen Stoffbeutel oder eine Schachtel.Es ist besser, keine Zeitung als Füllmaterial zu verwenden: Druckfarben können Spuren auf hellen Unterlagen hinterlassen. Stellen Sie außerdem die Schuheboxen nicht in der Nähe der Heizung oder in einer feuchten Ecke ab.
Bikinis mit Bügeln und Rahmen
Es ist besonders wichtig, Bikinis nicht direkt nach dem letzten Strandbesuch für den Winter wegzulegen. Im Stoff können Salz, Chlor, Sand und Spuren von Sonnenschutzmitteln zurückbleiben.
Zuerst waschen oder spülen Sie die Kleidung gemäß den Anweisungen auf dem Etikett und trocknen Sie sie gründlich, einschließlich der Nähte und der festen Körbchen. Ein weicher Badeanzug kann frei gefaltet werden, während Modelle mit geformten Körbchen nicht umgedreht oder zusammengedrückt werden sollten, um Platz zu sparen.
Für sie eignet sich eine flache Schachtel oder ein Stofforganizer besser, in dem von oben nichts drückt.
Strohhüte und geflochtene Taschen
Die Tüte schützt vor Staub, bietet aber keinerlei Schutz vor Druck. Deshalb kann ein Strohhut, der im Frühjahr unter einem Stapel Kleidung lag, Falten aufweisen, die nur schwer wieder beseitigt werden können.
Es ist besser, den Hut leicht mit weichem Papier zu füllen und ihn in eine passend große Schachtel zu legen. Die Krempe sollte frei liegen, und obenauf sollten keine anderen Gegenstände platziert werden.
Bei der Tasche gilt dasselbe Prinzip: Reinigen Sie sie, glätten Sie die Trageriemen und füllen Sie den Innenraum mit leichtem Papier oder Stoff. Die Tasche selbst sollte nicht als Behälter für schwere Gegenstände verwendet werden.
Seide und dünner Strick
Hier liegt das Problem weniger im Plastik als vielmehr im langanhaltenden Druck und in steifen Falten.
Kleidung aus Strick, Cardigans und dünne Pullover sollten lieber horizontal aufbewahrt werden: An der Kleiderstange können sie im Laufe einiger Monate unter ihrem eigenen Gewicht in die Länge ziehen. Seidenartige Stoffe sollten so aufbewahrt werden, dass in der Nähe keine Reißverschlüsse, Haken oder metallische Verzierungen sind, die den Stoff beschädigen könnten.
Anstelle eines gewöhnlichen Sacks eignet sich ein Stoffkoffer oder sogar eine saubere Baumwolldecke. Sie schützt vor Staub, erzeugt aber keine feste Hülle um die Kleidung.
Alles, was von Flecken oder Gerüchen übrig bleibt
Das ist noch wichtiger als die Wahl der Verpackung. Ein unsichtbarer Fleck von Creme, Schweiß oder Essen kann sich innerhalb weniger Monate festsetzen, und der Geruch kann auf die benachbarten Kleidungsstücke übergehen.
Vor der saisonalen Aufbewahrung sollten Sie besonders sorgfältig überprüfen:
Falls die Kleidung gewaschen oder in die Reinigung gegeben werden muss, tun Sie das jetzt und nicht im Frühjahr. Nur völlig trockene Kleidung darf aufbewahrt werden.
Braucht man dann überhaupt keine Plastikverpackung?
Es ist notwendig, aber nicht für alles. Starre Kunststoffbehälter eignen sich gut für gewöhnliche T-Shirts, Shorts, Badetücher und anderen trockenen Textilien, sofern sie in einem normalen, trockenen Raum aufbewahrt werden. Vakuumbeutel können Platz sparen, wenn es um voluminöse Gegenstände geht, die einer starken Kompression standhalten können.
Die wichtigste Regel ist einfacher, als es scheint: Überlegen Sie zunächst, was mit dem Gegenstand in sechs Monaten passieren könnte – fürchtet er Feuchtigkeit, Druck oder Formverlust? – und wählen Sie erst danach die Verpackung aus. Manchmal schützen eine gewöhnliche Schachtel und ein Baumwollsack den Sommergarderoben besser als der festeste Beutel.