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In Asiens am besten gestalteten CoWorking-Räumen - REMONTNIK.PRO

In Asiens am besten gestalteten CoWorking-Räumen

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Coworking in Asien hat stillschweigend die Sitzsäcke sowie die sichtbaren Rohrleitungen überwunden, die einst dieses Segment prägten. Mit der Reifung der Nachfrage nach flexiblen Büros hat sich auch die zugrundeliegende Gestaltungskonzeption weiterentwickelt. Betreiber in der gesamten Region schaffen nun Räume, die weniger wie gemeinsame Büros und eher wie Boutique-Hotels oder Privatclubs wirken, wobei der Schreibtisch fast nur eine Nebensache in der um ihn herum geschaffenen Atmosphäre ist.

Diese Veränderung ist nicht nur aus ästhetischen Gründen wichtig. Hybride Arbeitnehmer sowie kleine Teams, die zwischen Coworking-Anbietern wählen, legen zunehmend genauso viel Wert auf das Design wie auf Lage oder Preis – schließlich signalisiert ein gut gestalteter Raum oft bereits alles Wichtige über die Art und Weise, wie der Ort geführt wird, von der Akustik bis zur Qualität der Konferenzräume. Für alle, die nach einem Arbeitsplatz sowohl nach seinem Aussehen als auch nach den Mietbedingungen suchen, hier einige der derzeit am besten gestalteten Coworking-Räume in Asien, von denen jeder einen eigenen Ansatz dafür verfolgt, wie ein flexibles Büro aussehen kann.

Einblick in die bestens gestalteten Coworking-Räume Asiens

1. The Work Project, Singapur

Das Arbeitsteam verfolgt bei seinen Standorten in Singapur einen eindeutig auf Gastfreundschaft ausgerichteten Ansatz – von einem Turm im Geschäftsviertel bis zu einem Campus im Science Park. Anstelle eines Empfangstresens gelangen die Besucher in einen doppelt so hohen Lounge-Bereich mit weichen Sitzmöbeln und Pflanzen, der allmählich in Arbeits- und Besprechungsbereiche übergeht. Diese Anordnung ist direkt aus dem Hoteldesign übernommen und nicht aus herkömmlichen Bürokonzepten. Der Hot-Desk-Bereich ist selbst in Gruppen statt in Reihen unterteilt, wobei Pflanzen und akustische Trennwände dafür sorgen, dass er eher wie eine Abfolge von Räumlichkeiten denn als ein einheitlicher Raum wahrgenommen wird. Überall finden sich sorgfältig ausgewählte Möbel, mehrschichtiges Beleuchtungskonzept, warme Holzverkleidungen sowie Messingdetails.

Mit Unterstützung von CapitaLand, einem der führenden Immobilienkonzerne Südostasiens, hat der Betreiber diese Gestaltungskonzepte von Singapur auf Melbourne, Sydney, Perth, Brisbane und London ausgeweitet. Für alle, die überlegen, ob sie in Singapur einen Hot-Desk mieten sollen oder lieber eine andere Option aus dieser Liste wählen, lohnt es sich, The Work Project aufgrund seines serviceorientierten Ansatzes in Betracht zu ziehen – es bleibt weiterhin eine der designbewussteren Optionen auf dem Markt.

2. The Great Room, Singapur, Hongkong und Bangkok

The Great Room hat seinen Ruf auf unverblümtem Glanz aufgebaut. Die Standorte in Singapur und Hongkong setzen auf Marmorböden, Messingausstattung sowie auffällige Kronleuchter und orientieren sich stärker an den Standards eines Fünf-Sterne-Hotels als an denen eines Technologiebüros. Maßgeschneiderte Möbel sowie gemütliche Lounges mit Kunstwerken vermitteln den Eindruck eines Privatclubs statt eines gemieteten Arbeitsplatzes – diese theatralische Atmosphäre ist zu einem Markenzeichen im gesamten asiatischen Portfolio geworden. Die Konferenzräume tragen Namen und sind wie Hotel-Suiten eingerichtet, wodurch das Gesamtbild eher an einen exklusiven Lounge-Bar erinnert als an ein herkömmliches Bürogebäude.

3. JustCo, Singapur und regionales Netzwerk

JustCo, das ursprünglich in Singapur entstanden ist und sich anschließend in der gesamten Region ausbreitete, bevorzugt ein saubereres, zurückhaltenderes Farbschema im Vergleich zu einigen seiner Konkurrenten. Die Räumlichkeiten sind in separate Zonen unterteilt – informelle Lounges, ruhige Telefonzellen sowie offene Arbeitsbereiche – wobei Möbel und Beleuchtung statt Trennwänden verwendet werden, um einen Stimmungswechsel anzuzeigen. Holztöne, Pflanzen und weiche Sitzmöbel finden sich in allen Filialen wieder, wodurch jeder Standort trotz wechselnder umliegender Gebäude eine familiäre Ähnlichkeit behält. Das Ergebnis ist ein Arbeitsplatz, der durchdacht wirkt, ohne in Exzesse zu verfallen.

4. Räumlichkeiten, mehrere asiatische Städte

Unter der Leitung von IWG verfolgt Spaces in seinen Standorten in Asien einen vielfältigeren, studio-geprägten Ansatz. Mismatchedes Vintage-Möbel, sichtbare industrielle Texturen sowie Kunstwerke im Galeriestil verleihen jedem Standort eine eigene, kreative Identität – eher wie das Loft einer Designagentur als ein herkömmlicher Bürobereich. Sichtbare Technikkomponenten, roher Beton und wiederverwendete Materialien stehen bewusst neben weicherer Einrichtung, ein Kontrast, der zum visuellen Stil der Marke geworden ist. Dieses Konzept spricht insbesondere kreative und medienbezogene Mieter an, die ihren Arbeitsplatz auch als Teil ihres Portfolios nutzen möchten.

5. Common Ground, Malaysia und Südostasien

Common Ground hat in seinen Standorten in Kuala Lumpur sowie weiteren Ländern Südostasiens eine starke visuelle Identität entwickelt, die durch kräftige Farbkompositionen, grafische Schilder und spielerisch gestaltete Möbel gekennzeichnet ist. Während andere Anbieter auf dezenten Luxus setzen, betont Common Ground die Einzigartigkeit seiner Räume, indem es Farben und Typografie nahezu als Teil der Markenarchitektur verwendet – dadurch sind seine Räume selbst in Fotos ohne Logos sofort erkennbar. Helle Akzentwände, überdimensionale Schriftzüge sowie unterschiedliche Sitzmöbel verwandeln gewöhnliche Flure in Orte, an denen man gerne innehalten möchte.

6. WeWork, Tokio, Shanghai und Seoul

Auch wenn sich die Marke weiterentwickelt hat, bleiben WeWorks Flagship-Standorte in Asien ein nützlicher Referenzpunkt dafür, wie sich das Coworking-Design an die lokale Kultur anpassen kann. Insbesondere die Standorte in Tokio und Seoul setzen auf regionale Materialien und Motive anstelle eines einheitlichen globalen Templates und verbinden gemeinsame Lounges sowie Wandgemälde mit dicht belegten, gut gestalteten Gemeinschaftsbereichen, die ursprünglich für die Beliebtheit dieses Formats sorgten. Lokale Künstler und Handwerker werden oft für einzelne Stockwerke beauftragt, wodurch jeder Standort einzigartig wirkt und nicht wie eine Franchise-Filiale aussieht.

7. KOI Coworking, Taipeh

KOI Coworking, ein weniger bekannter Name auf dieser Liste, hat sich in Taipeh eine treue Anhängerschaft erarbeitet, indem es Design als echten Unterscheidungsmerkmal und nicht als nachträgliche Ergänzung betrachtet. Die Räumlichkeiten setzen auf warmes Holz, sanfte Bögen sowie ein stilistisches Konzept im Stil von Galerien anstelle des bei dieser Branche üblichen Glases und Stahls. Dabei wird besonderer Wert auf natürliches Licht und Grünpflanzen gelegt, was den Ort eine ruhigere, fast Wohnhaftigkeit verleiht. Dies ist der Beweis dafür, dass designorientierte Ambitionen im Coworking-Bereich nicht nur auf die größten Anbieter der Region beschränkt sind.

Der gemeinsame Nenner

Was diese Räumlichkeiten miteinander verbindet, ist nicht eine gemeinsame Ästhetik, sondern ein gemeinsamer Instinkt: den Arbeitsplatz als Erlebnis zu gestalten, das geplant werden muss – und nicht einfach nur als Grundriss, der gefüllt werden soll. Egal ob Marmor und Messing, farbgegliederte Grafiken oder lichtdurchflutete Lounges im Stil der Hotellerie – Asiens besten Coworking-Anbieter zeigen, dass ein gut gestalteter Schreibtisch nicht mehr nur etwas Nützliches ist. Er wird zunehmend zum entscheidenden Kriterium dafür, warum Mieter einen Anbieter vor einem anderen wählen. Und da der Markt für flexible Arbeitsräume in der Region weiter wächst, wird dieser Wettbewerb um Design voraussichtlich noch intensiver werden.

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