Balkonisolierung
Dadurch wird der Mikroklima Ihres Zuhauses deutlich verbessert: Es wird wärmer und deutlich leiser.
Wie man einen Balkon isoliert
Theoretisch gibt es zwei Möglichkeiten der Balkonisolation: Außen- und Innenisolation. Da die Außenisolation aufwendige Montagearbeiten erfordert und in Mehrfamilienhäusern praktisch unmöglich ist, sollte man sich für die kostengünstigere Variante entscheiden: die Isolierung von innen.
Der erste Schritt zum Schutz des Balkons vor Niederschlägen und Kälte ist die Installation von 2-3-fach verglasten Fenstern mit einer Dicke von mindestens 32 mm. Für moderne Neubewohner besteht dieses Problem bereits nicht mehr: Balkone und Loggien in Neubauten sind bereits mit Kunststofffenstern ausgestattet.
Nach der Installation der Kunststofffenster sollte sichergestellt werden, dass die Montage korrekt ausgeführt wurde, die Fugen am Fensterrahmen sorgfältig verklebt wurden und die Montage-Schaumstoffschicht vor Sonneneinstrahlung mit Dichtungsmasse oder Abdeckleisten geschützt ist. Allerdings erhöht die Installation von Fenstereinheiten die Temperatur auf dem Balkon im Winter nur um 5 Grad – was das Problem der Nutzung im Winter nicht löst.
Isolierung des Balkons von innen
Um den Balkon warm und trocken zu machen, müssen praktisch alle inneren Flächen isoliert werden: Geländer, Decke, Boden und Wände. Es ist sehr wichtig, die richtigen Isoliermaterialien auszuwählen, die folgende Eigenschaften aufweisen müssen: Dampf- und wasserdicht, luftdicht, leicht, geringe Wärmeleitfähigkeit, umweltfreundlich.
Diesen Anforderungen entsprechen vollständig beliebte Isoliermaterialien, die moderne Bauherren verwenden.
- Penoplex, auch extrudierter Polystyrolschäume genannt, sind ziemlich dichte und dennoch elastische Platten mit unterschiedlicher Dichte und Dicke. Dieses Material ist resistent gegen Verrottung, langlebig und hält Temperaturschwankungen von -50 bis +70 Grad Celsius aus.
- Rollenförmiger Isolierstoff Penofole, bestehend aus geschäumtem Polyethylen mit Aluminiumfolie, ist ein einzigartiger Wärmeisolator mit geringem Gewicht und hoher Flexibilität.
Die geringe Dicke macht diese Materialien unverzichtbar, besonders in kleinen Balkonräumen, wo jedes Zentimeter zählt.
Balkonisolierung mit eigenen Händen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Balkonboden: Besonderheiten der Isolierung
Um sicherzustellen, dass die Isolierung dicht am Boden anliegt, muss dieser zunächst mit einer selbstnivellierenden Zement-Pufferschicht ausgerichtet werden. Erst danach wird der extrudierte Polystyrolschäume wie an anderen Flächen verlegt.
Um Kondensat und Schimmelbildung zu vermeiden, muss die Distanz zwischen der Isolierplatte und der Wand mit einer wasserdichten Klebeband verklebt werden. Danach wird eine 5 cm dicke Beton-Unterlage mit 100 x 100 mm Gitternetz montiert, gefolgt vom Einbau des Bodenbelags.
Ein guter Lösung ist die Installation eines elektrischen Fußbodens auf dem Balkon. Es gibt gewisse Vorbehalte gegenüber dieser Art der Isolierung. Tatsächlich ist dieser Ansatz aufgrund der geringen Heizfläche jedoch sehr energieeffizient.
Wie man den Balkon beheizt
Wenn Sie keinen warmen Boden installieren, benötigen Sie bei höchster Isolierqualität im Winter zusätzliche Heizquellen auf dem Balkon. Wichtig ist, dass die Verwendung von Heizrohren des zentralen Heizsystems zur Beheizung von Balkonen verboten ist!
Die praktischste und am häufigsten verwendete Heizmethode sind elektrische Heizgeräte oder sogar Klimaanlagen, die nicht nur Wärme im Winter, sondern auch Kühle im Sommer liefern. Natürlich hängt die Wahl solcher Geräte von Ihren finanziellen Möglichkeiten ab.
Die Isolierung des Balkons kann kompliziert und arbeitsintensiv erscheinen. Doch das Ergebnis Ihrer Bemühungen und Investitionen wird alle Erwartungen übertreffen: Sie erhalten einen neuen zusätzlichen Raum, der als Büro, Wintergarten oder Spielzimmer genutzt werden kann – ganz nach Ihrer Wahl. Außerdem reduziert die Isolierung des Balkons die Wärmeverluste um bis zu 70 % und spart dadurch täglich Geld im Haushaltsbudget.







