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Balkonboden selbst gebaut

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Ein unbeheizter Balkon verursacht uns ständig Unannehmlichkeiten. Staub, die Unmöglichkeit, saubere Gegenstände darauf zu lagern, Kaltluftströme bei jeder Türöffnung und andere Unannehmlichkeiten. Man kann nicht barfuß darauf gehen, ohne Hausschuhe, und nach kurzer Zeit muss man die Füße unbedingt abwischen.

Daher bemühen sich viele nicht nur darum, diesen kleinen, außerhalb des Wohnraums gelegenen Raum zu isolieren, sondern auch ihn schön zu gestalten und eine hochwertige Bodenplatte auf dem Balkon selbst herzustellen.

Wie wählt man das richtige Material aus

Beim Auswahl des Bodenbelags ist Vorsicht geboten, wobei man sich an die Art des Untergrunds orientieren sollte: einfache Stahlbetonplatte mit Unebenheiten; ebener, aber schräger Belag; bereits verlegtes Linoleum oder PVC-Fliesen; fertige Estrich.

Der Bodenbelag muss mindestens die Anforderungen kommerzieller Bodenbeläge erfüllen, da auf Balkonen starke Temperaturschwankungen mit großer Amplitude auftreten, außerdem ist die Luftfeuchtigkeit erhöht. Bei warmem Verglasen und Heizung im Raum gelten die Anforderungen an Bodenbeläge wie für gewöhnliche Wohnräume.

Für offene Balkone sind Fliesen oder Holzdecken mit speziellen Mitteln zur Verhinderung von Wasseraufnahme und Schimmelbildung vorzuziehen. Bei kaltem Verglasen eignen sich Laminate der Klasse 32 oder höher, Holzplatten, bemalte Spanplatten oder kommerzielles Linoleum.

Haupttypen von Balkonböden

Holzboden

Meistens wird er nicht auf Loggien, sondern auf Balkonen verlegt. Er ist leicht, benötigt keine Estrichschicht – dies minimiert die Belastung auf die Platte mit fester Verankerung. Die Arbeitsabfolge lautet wie folgt:

  • Glätten des Bodens mit einem dünnen Estrich mit einer Dicke von nicht mehr als 2–5 mm. Tatsächlich werden nur die Unebenheiten auf der Betonplatte ausgebessert. Eine Nachbearbeitung ist nicht erforderlich.
  • Reinigen der Oberfläche, Verlegen einer Dampfsperre aus Folie oder Bemalen mit einer Dichtungsmasse. Achten Sie darauf, dass die Folie auch 10–15 cm an den Wänden anliegt, wobei sie mit Bauklebeband am Umfang befestigt wird.
  • Verlegen der Latten auf die Folie und feste Verankerung mit Dübeln, Schrauben oder selbstschneidenden Schrauben. Der Abstand zwischen den Latten sollte nicht mehr als 80–100 cm für Parkett, Laminat oder Vinylfliesen betragen, und nicht mehr als 1,5 Meter für Holzdecken. Auch der Umfang wird mit Latten gleichen Querschnitts verlegt.
  • Verlegen der Isolierplatten zwischen den Latten, exakt nach Maß geschnitten. Das Stück der Isolierplatte muss dicht in die Unterbodenfläche eingefügt werden, wobei der Rand vollständig an die Latten anliegt, also eine gerade, senkrechte Kante.
  • Verlegen eines Unterbodens für jeden gewählten Belag außer Decken. Dies können gesägte oder ungefertigte Bretter mit einer Dicke ab 20 mm sein. Es ist nicht notwendig, die Kanten eng aneinanderzupressen, sondern sogar unerwünscht: lassen Sie Raum für eine freie Belüftung. Für Holzdecken ist kein Unterboden erforderlich, aber die Bretter müssen gesägt, geschliffen und mindestens 30 mm dick sein.
  • Auf dem vorbereiteten Unterboden kann jedes Bodenbelag verlegt werden.
  • Keramik, Fliesen

    Dieser Boden ist langlebig, widerstandsfähig, leicht zu reinigen und widersteht Temperaturschwankungen. Außerdem besitzt Keramik eine hervorragende dekorative Wirkung, ist auf dem Baumarkt in sehr großem Sortiment erhältlich und kann an jedes bestehende Interieur in Muster und Farbe angepasst werden. Allerdings ist die Verlegung komplex, wenn man keine entsprechenden Erfahrungen hat.

    Zunächst muss ein Estrich nach Niveau hergestellt werden. Zweitens, wenn kein Estrich gemacht wird, kann die Oberfläche nur dann ausgerichtet werden, wenn man die variable Dicke des Klebers oder des Mörtels berücksichtigt. Solche Arbeiten sind nur für Fachleute möglich; bei einer selbstständigen Verlegung ist ausschließlich die Variante mit vorherigem, ebenem Estrich geeignet.

    Der Ablauf der Fliesenverlegung lautet:

  • Abtragen des alten Belags und Reinigen des Untergrunds.
  • Verlegen einer Dampfsperre oder Bemalen mit einer Dichtungsmasse.
  • Optional (nicht verpflichtend): Verlegen von Isolierplatten aus Mineralwolle. Eine ausreichend dicke Estrichschicht (ab 5 cm) kann die Wärme auf dem Balkon selbst halten.
  • Herstellung des Estrichs auf dem Untergrund (nach Markierungen, mit einem Wasserwaage und nach Ausrichtung mit einem Regelstab – mit jedem Verfahren).
  • Nach vollständiger Aushärtung des Estrichs werden die Fliesen verlegt.
  • Nach dem Aushärten des Klebers oder Mörtels erfolgt die Fugenausfüllung.
  • Linoleum, PVC-Fliesen

    Es können beliebige Technologien angewendet werden: ein Rahmen mit Isolierung und Unterboden (jedoch muss in diesem Fall der Unterboden massiv sein: Sperrholz, Spanplatte usw.) oder eine Zement-(Beton-)Estrich. Nach der Herstellung des Unterbaus wird Linoleum verlegt oder PVC-Fliesen entsprechend den Installationsregeln des jeweiligen Materials verlegt. Beachten Sie die Umgebungstemperatur der Materialien.

    Stellen Sie die Unterlage sorgfältig her! Verwenden Sie moderne Materialien und professionelle Werkzeuge! Nur wenn alle Regeln strikt eingehalten und die Technologie genau befolgt wird, erhalten Sie nicht nur einen schönen, sondern auch einen stabilen, langlebigen und praktischen Boden auf Ihrem Balkon.

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